Künstlerinnen und Künstler
Künstlerinnen und Künstler
Seit 1988 stellten viele Künstlerinnen und Künstler – Laien ebenso wie Freischaffende – ihre Werke in der Galerie am Pi aus. Dennoch gibt es eine kleine Gruppe, deren Kunstwerke regelmäßig in Gruppen- oder Einzelausstellungen in der Galerie zu sehen sind und in engerem Kontakt zur Veranstalterin stehen. Darunter Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Graphiker, u. A.
Einige von denen in der unten aufgeführten Liste, bieten im Rahmen des Kulturwerk-Programms Workshops an oder werden als ReferendarIn zu bestimmten Veranstaltungen eingeladen.
Künstler, die hier nicht aufgeführt sind, werden auf der Internetseite des Kulturwerks erwähnt.
Nachfolgend eine Liste wichtiger Künstlerinnen und Künstler, Vereine und Künstlergruppen.
Bildende Künstler:
- Bitzigeio, Werner
- Busch, Bärbel
- Danzi, Laura
- Ehrlich, Angela
- El Nada
- Glaser, Hubert
- Hamann, Christiane
- Hausherr H., Mauga
- Klauer-Simonis, Albrecht †
- Klein, Dietrich
- Lenartz, Cornelia
- Mennicken, Joachim
- Schnorbach, Michael †
- TLibelle
Fotografen:
Installationskunst:
Künstlergruppen:
Vereine:
Bildende Künstlerinnen und Künstler
Werner Bitzigeio
geboren 1956 in Schönecken in der Eifel, von 1984 bis 1996 hat er Steindesign in Freiburg, und 1988 - 1992 an der Kunstwerkschule (FH) Köln studiert. Seit 1987 ist er freischaffender Bildhauer in Winterspelt in der Eifel.
Internetseite
Bärbel Busch
Beruf: Dipl.-Keramik-Designerin
geboren: 1964
1984 – 1992 studierte sie Keramik-Design an der FH Niederrhein für Design in Krefeld und schloss mit dem Diplom ab. Seit 1991 arbeitet sie dort in einer Ateliergemeinschaft , wo sie 1992 den „Verein zur Förderung intermedialer Künste e.V.“ mit gründete. Seit 1987 nahm sie wiederholt an den Symposien in Weißenseifen teil. 1996 zog sie nach Kalbach, 2004 nach Schwollen/Hunsrück.
Neben keramischen Plastiken, bilden auch Tuschezeichnungen und farbige Skizzen den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Die menschliche Figur in Kürze und in ihrem Wesentlichen zu erfassen, vor allem mittels der Abstrahierung und nicht selten des Humors, ist ein immer wiederkehrendes Element in ihren Werken.
1993 stellte sie erstmals in der Galerie am Pi in Weißenseifen aus. Andere Ausstellungen und Veröffentlichungen waren z.B. in Gelnhausen und Arnheim (1990), im „Keramion“ Museum Frechen (1991), in Berlin (1993), Krefeld (1992, 1993, 2005 / Kulturfabrik), in Köln und Groningen (1993), in der Städtischen Galerie Peschkenhaus in Moers (1994) in der Galerie Wredanien, Würzburg (2002) und zuletzt in der Waggonhalle Marburg (2007) zu sehen.
Im Rahmen des Symposion entstanden Werke aus Ton und verschiedene Zeichnungen mit und ohne Titel.
Ihre Buchillustrationen zu den Titeln „Lawinenschrank“ und „Bin kein Schießer, bin kein Fleischer“ von Seep Jakobs, sowie zu „Der Kirchenmann“ von Manfred Reuter, tragen zu einer regelmäßigen Zusammen- und Mitarbeit mit dem Verlag Pi, sowie mit der Galerie am Pi bei.
Laura Danzi
Beruf: Bildhauerin
geboren: 1968
Die gebürtige Italienerin studierte in ihrem Heimatland, in Süditalien, an der Akademie der Bildenden Künste Bari im Fachbereich der Bildhauerei und schloss 1991 mit dem Diplom ab. Von 1991 bis 2002 arbeitete sie in einer Bronze-Gießerei in Bari und war als selbstständige Künstlerin tätig. Im Jahr 2002 zog sie nach Deutschland und absolvierte erfolgreich ein weiteres Studium bei Prof. Balkenhol an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Seit Oktober 2007 besucht sie den Studiengang – Intermediales Gestalten – bei Prof. Fleischer
an der Kunstakademie Stuttgart.
Die Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit liegen in der Auseinandersetzung mit Menschen im Alltag und ihren Funktionsgegenständen, die einfach zu gebrauchen sind.
Die dabei verwendeten Materialen (gehauen und gemeißelt) sind Holz und Stein.
2007 nahm sie an der Ausstellung „Limes unterwegs“ (Saarlouis), an der Jahresausstellung der Kunstakademie, sowie der „Ausstellung & Installation Schiffsanker“ (Karlsruhe) teil.
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Angela Ehrlich
Beruf: Bildhauerin, Malerin, Fotografin, Computergrafikerin
geboren: in Berstadt/Kreis Büdingen
Die in Berstadt/ Kreis Büdingen geborene Angela Ehrlich lernte, nachdem sie 1977 die Allgemeine Hochschulreife abschloss, von 1977 bis 1979 an der Städel- Abendschule bei Karl Bohrmann. Weiterhin setzte sie sich als Zeichnerin, sowie als Modell über Jahre hinweg intensiv mit dem Aktzeichnen auseinander. Von 1980 bis 1990 studierte sie in Franfurt am Main in den Studienrichtungen Ethnologie, Psychologie und Kunstpädagogik, wobei sie sich studienbegleitend in Malaysia, Indonesien, Thailand und Indien aufhielt. Sie arbeitete freischaffend in verschiedenen Bereichen, z.B. als Fossilienrestauratorin, Designerin, Kräuterkundige.
Seit 1986 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, wobei sie die Auseinandersetzung mit traditionellem indianischem und schamanistischem Wissen ständig begleitet und beeinflusst. Seit 1987 ist sie Mitglied des Bundesverbandes bildend er Künstler (BBK), seit 1994 des Kunstvereins Freigehege.
1987 bis 1990 fertigte sie im Auftrag des Museums für Vor- u. Frühgeschichte Zeichnungen zum Wiederaufbau des Frankfurter Judengettos an (zu sehen im Museum Judengasse, Ffm. Bömeplatz).
1993 machte sie eine Ausbildung zur Computer-Graphik-Designerin (u. a. 3-D Animation) bei Siemens-Nixdorf.
Zur Bildhauerei kam sie erstmals 1994 beim Symposion Weißenseifen durch Albrecht Klauer-Simonis.
Seit 1995 arbeitet sie als Wissenschaftliche Zeichnerin am Institut für archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
„Meine künstlerische Entwicklung ging über Zeichnung zur Malerei, über Fotografie und Computergrafik zur Bildhauerei und Plastik, wobei ich die vorangegangene Technik nicht aufgegeben habe, sondern diese lediglich gewichtungsmäßig mehr in den Hintergrund getreten und Neues dazugekommen ist.“
TV-Auftritte im SWR („Landesschau Kultur“, 23.11.1996 und „Fahr mal hin“, 14.8.2007) zählen ebenso zu ihren Erfolgen, wie verschiedene Publikationen, z.B. 1999 Gesamtdesign und gesamte (237) Fotografien in „Erste Hauptstadt Pliska“ (Autoren: J. Henning u. L. Donscheva- Petkova), sowie 2001 „Akte I“ und „Akte II“ (Mappen mit je 10 Aktzeichnungsdrucken), die im Selbstverlag erschienen.
Angela Ehrlich beteiligte sich an vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Frankfurt (Paulskirche 1987-1996, Galerie BBK 1997-’99/2002/’03/’06), aber auch in Stuttgart (Galerie unterm Turm 1997), in Trier (Tuchfabrik 1999), Mainz (2001), Berlin (2007), sowie in Guangzhou/China (2008).
Seit 1994 nimmt sie regelmäßig an der Ausstellung „Streusalz zum Advent“ in Weißenseifen teil.
Während des Symposion in Weißenseifen entstanden u. A. die Werke „Des Kriegers Sehnsucht“ (1996, Bunts andstein), „Hexenwald“ (1997, Acryl auf Leinwand) und die Terrakotta-Serie „Zwischenweltwesen“ (2006).
El Nada (Claudia Vitz)
Beruf: Gärtnerin, Heilpraktikerin NLP Practitioner
geboren: 1965 in Wegberg
Die in Wegberg geborene „El Nada“ ist frei schaffende Künstlerin. Schwerpunkte sind für sie Kunst und Musik.
1986 besuchte sie erstmals das Symposion in Weißenseifen und beteiligte sich am Bildhauerischen Arbeiten. Seither nahm sie alljährlich an der vierwöchigen Veranstaltung teil, innerhalb welcher sie von 1993 bis 1996 den Zeichenkurs von Albrecht Klauer-Simonis besuchte. 1995 entstanden erste Arbeiten in Farbe. Ein Jahr darauf übte sie das Schnellzeichnen mit Tusche und Feder und hielt ihre Arbeitsaktionen dabei zeichnerisch-dokumentarisch fest. Seit 2001 leitet sie den Kurs „Schreibwerkstatt“ während der Symposien.
Über mehrere Symposien hinweg erlernte sie das „ABC“ in vielen Bereichen, von den Grundlagen der Malerei, Zeichnung und Bildhauerei bei Albrecht Klauer-Simonis über das intensivere Studium von Musik und Schreiben bis hin zum Handeln in der Idee Möglichkeiten wahrzunehmen. Inzwischen ist sie ein wichtiges Mitglied des Symposion-Teams.
Zum Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit zählt vor allem das experimentelle und intuitive Klangspielen interessanter Instrumente ( Percussion, Hang, Taschenklarinette, Trompete, Shrutibox, Kalimba, Klavier u. A.) in Kombination mit Malerei, Schreiben und Objektkunst.
Zu ihren Auftragsarbeiten zählen u. A. die Wandgestaltung des CT-Raumes im Krebsforschungszentrum Heidelberg (2003), „Kita Pusteblume“ in St. Peter (2004), Art Hotel Stadtkyll und diverse Raumgestaltungen im Innen- und Außenbereich.
Seit 1992 bereits beteiligt sie sich jährlich an der Ausstellung „Streusalz z um Advent“ mit einigen ihrer Arbeiten.
1994 begann sie ein besonderes Projekt: „Tägliches Zeichnen – 365 Tage“. Anschließend stellte sie ihre Jahresarbeit in der Galerie am Pi aus.
2002 machte sie eine Privatausstellung unter dem Titel „ ZEITZWECK: Rahmenlos im Raum“ und die Adventausstellung „Das kleine Format“ in der Galerie am Pi.
2003 entstand die Adventsausstellung „Behausungen“.
2004 verwirklichte sie die Einzelausstellung „ART IN INK“ in Rheydt und nahm im selben Jahr am dritten Schattiner Kunstfest als Gastausstellerin teil.
2005 stellte sie Kunst im Altenheim „Heimlicht“ und im Kulturverein Kultur Art in MG aus.
2006 wurden ihre Werke bei der „Oedtschen Ausstellung“ in Oedt ausgestellt.
2007 nahm sie an den Kempener Kunsttage teil.
2008 verwirklichte sie die Einzelausstellung „ProjectARTxchanche mit chair motion im raum für kunst und kommunikation“.
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TLibelle
Hubert Glaser
Beruf: Bildner und Gestalter
geboren: 1952
Nach einem Architekturstudium in Köln und anschließendem Zivildienst, arbeitete er von 1977 – 1983 als angestellter Architekt in Leverkusen. 1976 nahm er erstmalig am „Symposion Weißenseifen“ teil. Seit 1984 arbeitet er freiberuflich in den Bereichen der Malerei und Bildhauerei und wohnt seitdem in Passau.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind Glasfenster- und architekturbezogene Gestaltungen, Kunst am Bau, sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen.
Er ist generell nicht auf eine Darstellungsart oder Technik festgelegt, sondern sucht nach einer spezifischen Angemessenheit der Themenbehandlung – auch bezüg lich des Materials.
Neben Glasfenstergestaltungen und bildhauerischen Arbeiten wurden unter anderem die Treppenhausbemalung der Domsingschule in Köln unter Mitwirkung von Rüdiger Houba (1989), die Kapellengestaltungen in Bonn-Bad Godesberg (1988 / 1989), Waldbröl (1989 / 1990), Wuppertal-Barmen (1991), Leverkusen (1993) und Odenthal-Altenberg (1999) als Auftragsarbeiten von ihm ausgeführt.
Von 1997 – 2004 bekam er Aufträge für Installationen zu mehreren internationalen Symposien der Deutschen Ludwig Witgenstein Gesellschaft (DLWG) an der Universität Passau zu Themen der Globalisierung.
Seit 1991 finden Ausstellungen seiner Arbeiten statt, ebenso erschienen bereits einige Publikationen.
In den Jahren von 1980 – 1984 entstanden während des Symposions u.a. die Werke „Menschenaffe im Spiegel“, sowie die Skulptur „Endlich gewordenes Sein“ von 1986 – 1991 in Buntsandstein.
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Christiane Hamann
Beruf: Kunstpädagogin
geboren: 1958 in Eutin
Geboren in Eutin, wuchs Christiane Hamann in Einfeld/Neumünster auf. Nach Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife und anschließendem FsJ, studierte sie von 1980 – 1984 Dipl. Kunstpädagogik und Kunsttherapie an der FH Ottersberg/Bremen. 1983 besuchte sie zum ersten Mal das „Symposion Weißenseifen“. 1985 / 1986 begann sie ein Studium der Kunstgeschichte an der TU Berlin. Seit 1986 lebt und arbeitet sie in Weißenseifen, wo sie 1989 die Position der Geschäftsführerin übernahm. 2001 wurde sie Mitinitiatorin des Kulturwerk Weißenseifen. Von 1986 – 2002 mit dem Künstler Albrecht Klauer-Simonis zusammenlebend und verheiratet. Nach dessen Ableben 2002, wurde es ihr Ziel, das Lebenswerk ihres Mannes zu erhalten und in eine Kunststiftung zu überführen; das Symposion fortzuführen und das Kulturwerk Weißenseifen auszubauen. 2004 bis 2007 war sie zudem Vorsitzende des Kunstvereins/cercle artistique LIMES e.V.
Zum Schwerpunkt ihrer Arbeit gehören keramische Plastiken, sowie bildhauerische Werke in Holz und Stein.
Seit 1991 nahm sie jährlich an der Ausstellung „Streusalz im Advent“ sowie einmalig an anderen Ausstellungen, wie z.B. der „Sympo 20“ 1994 in Schönecken und 2007 an den Eifel-Kulturtagen in Bad Bertrich teil.
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Mauga Houba-Hausherr
Beruf: Malerin
geboren: 1963 in Kattowice/Polen
Geboren im polnischen Kattowice lebt und arbeitet die Künstlerin und Diplom-Designerin Mauga H. Hausherr seit inzwischen mehr als 20 Jahren im niederrheinischen Krefeld. In diese Zeit fällt der Beginn einer regelmäßigen Ausstellungstätigkeit, die seither zu zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland geführt hat. Seit langem nimmt sie regelmäßig an verschiedenen wiederkehrenden Veranstaltungen teil, so z.B. am „Streusalz zum Advent“ in der Galerie am Pi und seit 1996 an dem Atelier-Rundgang „A“ in Krefeld.
Viele ihrer Werke sind in privatem und öffentlichem Besitz.
Motivische Schwerpunkte ihres künstlerischen Schaffens sind Landschaften und Architekturen, Naturerscheinungen sowie - als besonderer Bereich - die Portraitmalerei.
Stilistisch fühlt sich die Künstlerin stark dem Expressionismus verbunden. Gemäß Paul Klees Prämisse, die Kunst gebe nicht das Sichtbare wieder, sondern mache sichtbar, sind ihre Acryl- bzw. Öla rbeiten geprägt von subjektiven Gefühlsempfindungen, einer starken, expressiven Farbigkeit und zumeist kräftigen Konturen.
Programmatische Absichten verfolgt Mauga Houba-Hausherr nicht explizit. „Ich male die Welt, so wie ich sie sehe, begreife und empfinde: intensiv, kontrastreich und letzten Endes doch optimistisch“, sagt die Künstlerin.
Im Rahmen ihrer freischaffenden Tätigkeit als Künstlerin ist Mauga Houba-Hausherr seit mehreren Jahren auch im Bereich der bildnerischen Raumgestaltung tätig. Seither
sind zahlreiche großflächige Wand- und Deckenbilder z.B. in verschiedenen Arztpraxen, Kanzleien, Apotheken, in der Gastronomie, aber auch in privaten Räumlichkeiten entstanden.
In mehreren Kinder- und Künstlerbüchern (z.B. Das hässliche Prinzesschen, Verlag an der Este) finden sich Illustrationen der Krefelder Künstlerin, die seit vielen Jahren überdies an verschiedenen Weiterbildungseinrichtungen und Volkshochschulen als Dozentin in den Bereichen Zeichnen und Malerei tätig ist.
Mauga H. Hausherr ist Mitglied in verschiedenen Verbänden und Initiativen, so z.B. im BBK Düsseldorf und im Frauenkulturbüro NRW.
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Albrecht Klauer-Simonis
Beruf: Zeichner, Maler und Bildhauer
geboren: 1918 in Hilgert/Westerwald † 2002, Prüm
Der in Hilgert/Westerwald geborene Künstler besuchte nach Abschluss der Mittleren Reife 1934 die Fachschule für Keramik in seiner Heimatstadt, ehe er 1936 freiwillig in den militärischen Dienst der Luftwaffe eintrat und Soldat wurde. 1942 kriegsversehrt entlassen, machte er 1943 eine Ausbildung an der Bayrischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen, München und an der Grap hischen Lehr- und Versuchsanstalt für Lichtbildwesen in Wien. 1946 kam er an die Meisterschule für das gestaltende Handwerk in Weimar und absolvierte dort im Dezember seine Meisterprüfung in Fotografie. Im selben Jahr besuchte er ein Semester lang Zeichenkurse bei W. Tank an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. Zeitgleich mit seiner Tätigkeit für die staatliche Bildstelle des Landes Hessen in Wiesbaden, schrieb er sich 1947 für drei Studiensemester Malerei an den Lehrwerkstätten für Bildende Künste in Darmstadt bei Paul Thesing und Hermann Keil ein. Es folgten 1948 die Heirat mit der Musikpädagogin und Pianistin Hildegard Kröhl sowie der Beginn seiner freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit in Höhr-Grenzhausen. Von 1949 – 1952 unterrichtete er Zeichnen und Malen an der dortigen Keramikfachschule.
1949 traf er während der anthroposophischen Hochschulwochen in Stuttgart erstmals auf Irmgard und Günther Mancke. Ein Jahr später trafen sie sich mit Antonia Berning in der Künstlersiedlung Weißenseifen. Seither half er beim Aufbau der Siedlung mit.
Über vierzig Jahre, seit 1952, arbeitete er an den Volkshochschulen in Koblenz und Neuwied und leitete dort Kurse für Fotografie (Gruppe „Momente“) und plastisches Gestalten (Gruppe „Elemente“). Unter dem Motto „Jeder Mensch kann ein Künstler werden“ wandelte er das bekannte Beuys-Zitat ab und veröffentlichte in vielen gemeinsamen Ausstellungen mit den beiden Gruppen „Momente“ und „Elemente“ seine Werke. Neben diesen künstlerischen und kunstpädagogischen Tätigkeiten schrieb er zudem in den frühen 50er Jahren für verschiedene Fachzeitschriften und gründete zusammen mit Künstlern aus dem Umfeld den Arbeitskreis der „jungen gestalter“ und die „Muffelgruppe“.
1956 – 1958 erhielt er ein Atelierstipend ium der Landesregierung Rheinland-Pfalz im Künstlerhaus Koblenz-Asterstein. Hier entwickelte er u.a. die „Farbkreisspiele“ (vergleichbar mit dem Ludus-tonalis von Paul Hindemith), die er anschließend im Koblenzer Schloss und Deutschherrenhaus ausstellte.
Durch zahlreiche Wandbildaufträge an und in öffentlichen Bauten konnte er 1963 das „Stammhaus“ und 1969 den angrenzenden Wald in Weißenseifen erwerben – das Gelände, auf dem später der Skulpturenpark entstand.
1972 – 1981 lehrte er das Zeichnen und Plastizieren an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Koblenz. Anfänglich kreative Arbeitswochen während der Sommerferien in Weißenseifen, entwickelte Albrecht Klauer-Simonis daraus 1975 zusammen mit seinem Freund Moritz Ney aus Luxemburg und weiteren Studenten das „Symposion Weißenseifen“ und wurde somit Initiator und künstlerischer Leiter des jährlich durchgeführten, vierwöchigen Treffens von Künstlern und Laien. Seitdem entstanden bis heute unzählige Werke aus Sandstein und Holz, Text und Melodie, sowie mit Bleistift, Öl und Aquarell.
1989 gründete er den Verlag Pi, um seine „Autobiographie in Bildern“ „AKS – Zwischenräume und Momente“ selbst veröffentlichen zu können. Es folgten wenige Jahre später „Pro-Thesen“, Texte und Zeichnungen zum Symposion Weißenseifen (1996) und „Gastmahl“ mit Arbeiten der Jahre 1988 – 1998.
1978 von Hildegard getrennt, lebte er seit 1986 mit der Kunstpädagogin und –historikerin Christiane Hamann zusammen, die er 1994 heiratete.
In den letzten Jahren wurde er zunehmend von der Krankheit geschwächt, die er seit der Zeit seines militärischen Dienstes in sich trug. Am 7. Februar 2002 verstarb er im Krankenhaus in Prüm. Die feierliche Beisetzung seiner Urne erfolgte am 2. März 2002 in Weißense ifen im Steinkreis des „Omega-Monumentes“.
Inzwischen hat seine Frau Christiane Hamann die Aufgaben ihres Mannes übernommen und verwaltet nun die Galerie am Pi, die häufig auch für Ausstellungen von Albrecht Klauer-Simonis’ Werken genutzt wird, den Verlag Pi, das Gelände des Skulpturengartens und sein an die tausend Kunstwerke umfassenden Erbes, welches Zeichnungen, Wandbilder und Plastiken, sowie Gemälde in Öl und Acryl, Skulpturen und Schriften umfasst.
Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Originalität der Handzeichnung. Täglich eine Zeichnung als Übung gehörte zu seinem Credo. Bei seinen Motiven stand der Mensch im Mittelpunkt. In der Bildhauerei kamen mythologisch allegorische Figurationen genauso zum Ausdruck, wie das symbolisch konzentrierte Zeichen eines „Tao“ oder „Pi“.
Wichtige Reisen, die seine Werke prägten, gingen nach Italien (1956), Istanbul (1958), in die Bretagne (1977) und nach Hiddensee (1996).
Wichtige Ausstellungen:
2007 „Bilderheimat – Heimatbilder“, Haus Beda Bitburg u. Galerie am Pi
2002 „Rückblicke“ mit Katalog, Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen u. KSK
Bitburg
1998 „Gastmahl“ mit Katalog, Galerie am Pi Weißenseifen
1995 „Tendences“ , Agentur Mikado Luxembourg
1988 + 93 „Zeichnungen 88“ und „spitz formuliert“ in Galerie am Pi Weißenseifen
1976 Malereien, Plastiken, Zeichnungen - Altes Rathaus Prüm
1975 Malereien, Plastiken, Zeichnungen – Schloß Bellevue, Kassel
1973 „Anti-Keramik“, Turm – Galerie Wachtberg-Villip
1969, 72, 73,
75, 78, 92 Keramik, Malerei, Zeichnungen – Haus Metternich Koblenz
1965 Baubilder, Staatl. Ingenieurschule f. Bauwesen, Aachen
1965 Keramische Malerei und Plastik, Nebbiensches Gartenhaus, Frankfurt/ Main
1958 „Farbkreisspiele“ – Galerie am Dom, Frankfurt/ Main
1957 Retrospektive, Schloß u. Deutschherrenhaus, Koblenz
. . . zu keramischen Wandbildern:
1965 „Morgen, Mittag, Abend“ Rathaus Höhr-Grenzhausen
1968 „Geldstrom“, Großmaischeid Raiffeisenbank
1971 „Flügel“, Privathaus Neuwied
1976 „Eulen“, Buchhandlung Bitburg
1981 „Waage“, Amtsgericht Montabaur
1986 „Spritzenmänner“ Feuerwehr Prüm
Dietrich Klein
Beruf: Maler und Bildhauer
geboren: 1953 in Höhr-Grenzhausen/Westerwald
Nach dem Abitur 1972 und einem abgebrochenen Studium machte er eine Ausbildung zum Schreiner. Es folgten zehn Jahre, in denen er sich mit der Bearbeitung massiven Holzes beschäftigte. Ab 1987 studierte er bei Albrecht Klauer-Simonis für drei Jahre die Bildnerei. 1986 nahm er erstmalig am Symposion in Weißenseifen teil. Im selben Jahr entstanden erste Malereien. Seit 1988 stellt er jährlich „Bilder am Weg“ in der Galerie am Pi/Weißenseifen aus und seit 1990 lebt er als freischaffender Künstler in Schattin. 1991 erhielt er ein Stipendium im mecklenburgischen Künstlerhaus „Schloss Plüschow“. Seit 2002 leitet er als Dozent die Zeichenkurse beim Symposion.
Das Motto, das über all seinen Werken steht lautet: „Werk statt Kunst, Bilder vom Weg“.
Schwerpunkte seiner Arbeiten sind Malereien in Öl und Buntsandstein-Skulpturen.
1992 veröffentlichte er das Buch „Bilder am Weg – Texte und Bilder aus den ersten fünf Jahren meiner bildnerischen Arbeit“ im Verlag Pi. Ebenfalls dort erschien 2004 die CD „Zwischenbilanz&ld quo;, ein multimediales Projekt, das Arbeiten und Texte aus den vergangenen zehn Jahren zusammenstellt.
Seit 1989 entstanden im Rahmen vieler Symposien Werke wie „Buddha“, in Bundsandstein, sowie die Öl-Gemälde „Gelber Fleck“, „Hell-Dunkel-Kontrast“ und „Aufbruch“.
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Cornelia Lenartz
Joachim Mennicken
Beruf: Bildender Künstler und Kunstpädagoge
geboren: 1963 in Hanau/Main
In Hanau/Main geboren, absolvierte er 1982 das Abitur, danach den Zivildienst und anschließend eine Ausbildung im Bereich Restaurierung von Gemälden und Holzskulpturen in Lippstadt. 1987 begann er ein Studium der Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Kulturanthropologie an der J. W. Goethe Universität in Frankfurt am Main und schloss 1995 mit dem Magister (M.A.) ab. 1989 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Kunstvereins „Freigehege e. V.“ in Frankfurt.
1976 beschäftigte er sich erstmalig mit der Ölmalerei. Zwei Jahre später vertieft sich sein autodidaktisches Studium und er setzt sich intensiv mit der Ölmalerei auseinander. 1980 bis 1982 lernt er die Techniken der Radierung und der Aquatinta. Ab 1983 beschäftigte er sich mit Aquarellmalerei und Arbeiten in Pastell. Mit Studienbeginn entwickelte er seine Fähigkeiten in den grafischen und druckgrafischen Techniken der Radierung, des Holzschnitts und der Lithografie, sowie der Fotografie, Videografik und Malerei weiter. Studienreisen verschlugen ihn u. A. nach Norwegen, Frankreich, Italien, Slowakei und Nicaragua.
1989 nahm er erstmalig am Symposion Weißenseifen teil. Ab 1990 erlernte er dort die Bildhauerei unter der Leitung von Albrecht Klauer-Simonis.
Von 1989 bis 1992 leitete er di e Holzwerkstatt und das Freie Atelier des Jugendzentrums Südbahnhof e.V. in Frankfurt. Ab 1993 war er Kursleiter für Malerei / Grafik an der VHS und Jugendkunstschule in Hanau. Von 1996 bis 1997 war er als Kursleiter an der Jugendkunstschule Königstein/Ts. tätig. Seit 1996 hat er den Aufbau und die Leitung der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Frankfurt übernommen und ist dort im BBK von 1997 bis 2005 im Vorstand.
Joachim Mennicken erstellte zahlreiche Auftragsarbeiten, wie z.B. 1992 drei Wandmalereien in Frankfurt am Main. Ankäufe befinden sich im privaten als auch öffentlichen Besitz im In- und Ausland.
2002 erhielt er den Ersten Preis auf der Landeskunstausstellung „Hessiale“ in Gießen und 2006 den Studienfahrtenpreis der Heussenstammstiftung Frankfurt.
Inzwischen lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main und in Weißenseifen.
Seit 1983 beteiligte er sich an verschiedenen Ausstellungen, u. A. in Hanau (1983), Offenbach und Rivas/Nicaragua (1988), Frankfurt (1989 - 2008), in Weißenseifen (1993 - 2007), Bonn, Regensburg und Guangzhou/China (1998), Gießen, Krakau/Polen und Rotterdam/Niederlande (2002), Darmstadt, St. Petersburg/Russland, Housten/USA (2003), sowie in Kassel, Prüm, Wien/Österreich (2006), in Nürnberg (2007) und Guangzhou/China (2008). Einzelausstellungen waren u. A. schon in Wuppertal (1989), Mainz (1990, 1997) und Frankfurt/Main (1993, 2001 - 2006) zu sehen.
Seit 1990 entstanden im Rahmen des Symposion Weißenseifen Werke wie „Aufbau zu zweit“ (1990 – 1991), „Gegenseitigkeit in Einem“ (1992 – 1993), „Psyche“ (1994 – 1997) sowie „Zwei Hände“ (1998 – 2001) in Sandstein, sowie zahlreiche Holzschnitte.
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Michael Schnorbach
Beruf: Bildhauer und Maler
geboren: 1955 in Boppart/Rhein † 2005, Weißenseifen
Nach dem Abschluss der Hochschulreife 1976 unternahm Michael Schnorbach viele Reisen nach Südeuropa, Nordafrika und in den Orient. Seit 1984 war er regelmäßiger Teilnehmer am Symposion Weißenseifen. 1986 zog er nach Weißenseifen und studierte dort bis 1990 Bildnerei und Zeichnung bei dem Künstler Albrecht Klauer-Simonis. 1991 erhielt er ein Arbeits-Stipendium für „Schloss Plüchow“ in Mecklenburg-Vorpommern und zog nach Schattin. Wenige Jahre später zog es ihn gänzlich nach Weißenseifen, wo er 2005 starb.
Zu seinen Arbeiten zählen u. A. der Großstein zur Sommersonnenwende („Sonnenwendstein“) von 1988 im Skulpturengarten, sowie die Großplastik „Offenes Atelier“ oder „Die Nuß“ seit 1993 in Weißenseifen.
Er beteiligte sich mehrfach an Ausstellungsinitiativen, beispielsweise in seinem Wohnort in Mecklenburg zu „Kunst im Saustall“ (u. A. mit Dietrich Klein) und seit 1989 an der jährlichen Ausstellungsreihe „Streusalz zum Advent“ in der Galerie am Pi/Weißenseifen.
Sein Ziel war das „elementare Arbeiten in expressiver Ausdruckskraft“.
[siehe auch: www.daswelschehaus.de/art.htm]
Klara Weiß
Fotografen
Mark Wohlrab
Beruf: Fotodesigner
geboren: 1967 in Hamm/Westfalen
Erstmals in den Schulferien 1982 lernte der in Hamm gebürtige Fotodesigner Mark Wohlrab das Symposion Weißenseifen und den Künstler Albrecht Klauer-Simonis kennen. Danach hat er mehrere Jahre hintereinander an den Künstlerwochen in der Eifel teilgenommen und sich für eine Ausbildung zum Fotodesigner in Dortmund entschieden.
An der Fachschule Dortmund u.a. bei Professor Arno Fischer hat er das notwendige Wissen für seinen späteren Beruf erhalten und bereits als junger Absolvent an mehreren Ausstellungen teilgenommen.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind Portraits, persönliche Fotoessays und Architekturfotografien.
Erschienen sind von ihm Foto-Essays über Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst und Musik. Ebenfalls erhältlich beim Verlag ist die Multimediapräsentations-CD „Menschen – Formen – Augenblicke“.
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Installationskünstlerin
Doina Banescu Tatoli
Beruf: Kunstpädagogin, Kunsttherapeutin
geboren: 1958 in Buesti/ Rumänien
Die in Buesti geborene und gebürtige Rumänin arbeitete von 1979 – 1992 als Grundschullehrerin an der Staatsschule und die folgenden 7 Jahre als Lehrerin für Bildende Kunst an der Waldorfschule in Bukarest. In der Zeit von 2000 – 2005 studierte sie an der Alanus Hochschule für bildende Künste in Alfter, schloss dort mit einer ihrer Rauminstallationen ab und lebt seit 2006 in Kyllburg, in der Eifel.
Zu ihren Projekten und Ausstellungen zählen u.a. die Installationen:
„Weiblich – Männlich“ (2001), im Atelier Tonnenpützstra& szlig;e in Alfter,
„Sehnsucht“ (2002), im Johanneshof in Alfter, sowie im gleichen Jahr
„Blaue Geometrie“ im Schlosspark Wickerath,
„Rückstrahlung“ (2003) in der Germania-Brauerei in Hersel bei Bonn und im selben Jahr
„Licht und Finsternis, Form und Stoff“, Malereien und Skulpturen im Weißenburger Bau in Rastatt und seit 2004 zahlreiche Installationen in der Künstlersiedlung Weißenseifen – u.a.
„Morgenfenster für Christiane“ im Rahmen des Symposion 2006.
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Künstlergruppen
„Streusalz zum Advent“
„Streusalz zum Advent“ ist eine jährlich, am ersten Advent stattfindende Ausstellung des Symposion Weißenseifen. Die Exponate der Ausstellung können sowohl Ergebnisse des Symposions sein, als auch in Absprache mit einander zu einem gemeinsamen Thema z.B. „Lust“ (2006) oder „Aufbruch“ (2007) erstellt werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposion wird damit die Chance gegeben, sich zu präsentieren.
Zusammen mit Albrecht Klauer-Simonis (1918-2002), Dietrich Klein, Michael Schnorbach (1953 – 2005), Christiane Hamann u. a. wurde die erste Ausstellung 1989 in der Galerie am Pi ins Leben gerufen. Seit 2005 wird sie vom Förderkreis Symposion Weißenseifen organisiert. Die Ausstellung ist ein Ereignis, bei welchem die Besucherinnen und Besucher in ungezwungener Atmosphäre auch die Künstlerinnen und Künstler selbst antreffen können. Eröffnet am Samstagnachmittag und endend am Sonntag um 17 Uhr verläuft die Ausstellung über zwei Tage.
Für den Mitbegr&u uml;nder Albrecht Klauer-Simonis bedeutete die Ausstellung das „Salz in der Suppe“ des geschäftigen Weihnachtsbetriebs. Zudem ist es als Metapher zwischen „Streublümchen“ im Kunstgeschehen und der Essenz eines Stoffes, welches zu Salzkristallen reduziert sein kann, zu verstehen.
„Streusalz zum Advent“ wird immer wieder von einer wechselnden Gruppe an Ausstellenden zusammengestellt. Ausgestellt werden Graphiken, Malerei, Fotografie und Installationen oder Objektkunst. Andere angebotene Werke bestehen aus Stein, Terrakotta oder Holz.
Von den Künstlerinnen und Künstlern werden sonntags zum Adventsmarkt in Weißenseifen u. a. auch besondere „Kunstschnäppchen“ angeboten. Das können Drucke, kleinere Werke zum Mitnehmen oder Skulpturen in Kleinformat sein.
Bildnerinnen und Bildner können sich zu einer „Künstlergruppe“ zum Zwecke einer Ausstellung zusammenschließen. Andererseits kann eine Ausstellung mit einer thematischen Vorgabe durch die Galeristin, Christiane Hamann, verschiedene Bildnerinnen und Bildner zusammenrufen. Hier liegt das Gewicht z.B. auf der harmonischen Verbindung von Malerei, Fotographie und Skulptur, Objektkunst oder Installationen.
So wurde 2007 z.B. die Ausstellung „Schein & Sein“ mit der Malerin und Installationskünstlerin Doina Banescu Tatoli, der Objektkünstlerin Florence Hoffmann (Luxembourg / Cercle artistique LIMES e.V.) und dem Maler Hermann Josef Schmitz zusammengestellt.
Vereine
Freigehege e.V.
Der Kunstverein Freigehege e.V. ist ein lockerer Zusammenschluß von jungen Frankfurter Künstlerinnen und Künstlern zum Zwecke des künstlerischen Austausches in gemeinsame n Aktionen. Im Vordergrund steht die Förderung von Einzel- und Gruppenausstellungen oder anderen Veranstaltungen. Mitglieder der unterschiedlichsten künstlerischen Ausrichtung unterstützen sich durch die Vermittlung von Kontakten, in Angeboten an Kursen und Seminaren oder motivieren sich unabhängig von Vereinsstatuten zu höchstmöglicher Freiheit und Individualität.
In der Galerie am Pi präsentierte sich der Kunstverein Freigehege e.V. aus Frankfurt am Main mit 13 Künstlerinnen und Künstlern 2007 zum Thema Z W I S C H E N W E L T E N.
Viele der ausstellenden Mitglieder sind langjährige Freunde und regelmäßige TeilgeberInnen am Symposion Weißenseifen.
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Limes e.V.
Der Kunstverein - Cercle Artistique LIMES e.V. wurde 1987 in Trier gegründet. Bildende KünstlerInnen und Kunstfreunde aus der Region Saar - Lor - Lux - Trier und Süd-Belgien haben sich darin zusammengeschlossen, um eine Vernetzung des europäischen Kulturaustausches zu fördern. Hierbei wurden sie von fünf Partnerstädten und dem Kulturministerium des Großherzogtum Luxemburg unterstützt.
Abwechselnd alle zwei Jahre fand eine Wanderausstellung verbunden mit einer Kunstpreisvergabe, dem Prix d'Art LIMES statt. Gestiftet wurden diese von den Partner-Städten Arlon/Belgien, Esch-sur-Alzette/Luxemburg, Merzig /Saarland und Wittlich/Rheinland-Pfalz, in denen auch jeweils eine mindestens vierwöchige Ausstellung stattfand. Die Partnerstädte hatten dazu jeweils eine Summe von 6.000 EUR zusammengetragen und das Ministère de la Culture, de l’Enseignement supérieur e de la Recherche Luxembourg stiftete ein Stipendium über einen sechswöchigen Paris-Aufenthalt für eine/n junge/n Künstler(in) bis 40 Jahre.
Die interna tional bzw. interregional agierende Vereinigung von bildenden Künstlerinnen und Künstlern zusammen mit fördernden Kunstfreunden ist durch ein große Altersspanne gekennzeichnet. Zwischen Gründungsmitgliedern, die mit zum Teil über 80 Jahren noch ebenso aktiv sind wie jüngere Mitglieder, oder denjenigen, die durch einen solchen Kunstpreis für den europäischen Kulturaustausch geworben wurden, entstand so auch ein interkultureller Generationenaustausch.
Fast sieben Jahre hat Dr. Jürgen Wichmann den Verein geleitet und im Haus der katholischen Akademie angesiedelt. Nach einer kurzen Interimspräsidentschaft durch den luxemburgischen Künstler Roger Dornseiffer erhielt der LIMES mit Friedrich Meibert einen wichtigen Ansprechpartner als Vorsitzenden. Seine Präsidentschaft wurde im Februar 2004 nach siebenjähriger Amtszeit durch Christiane Hamann abgelöst.
Nach vier im Wechsel durchgeführten Jahres- und Wanderausstellungen, zuletzt in der Kaserne IV in Saarlouis wurde der Kunstverein LIMES Ende 2007 aufgelöst. Die Präsidentin mußte sich aus der aktiven Ausstellungsplanung und –organisation zurückziehen. Eine andere, geeignet erscheinende Persönlichkeit, die dieses Amt übernehmen wollte, konnte nicht gefunden werden.
Im Rahmen der Kyllt(o)ur – Kultur an der Kyll 2005 haben 9 Mitglieder des LIMES zum Thema „GRENZ-TRANSFORMATIONEN“ in der Galerie am Pi in Weißenseifen ausgestellt.