Verlag Pi
Verlag Pi Weißenseifen
Vom Selbstverlag des Zeichners, Malers und Bildhauers, Albrecht Klauer-Simonis zum ProduzentInnenverlag für den Kreis der bildenden und schreibenden Autorinnen und Autoren rund um das Symposion Weißenseifen. Seit der Verlagsgründung sind fast zwanzig Jahre vergangen. Das „Pi“ als Symbol ist ein monumentales Steinzeichen, der Verlag ist, mit weniger als einer Veröffentlichung pro Jahr, hingegen eher als Kleinverlag zu bezeichnen. Dennoch regen wir KünstlerInnen dazu an, einen eigenen Werkkatalog oder ihre Geschichten herauszubringen.
Wesentlich für uns ist die Verbindung von Bild zu Wort oder umgekehrt. Sowohl Bilder als auch Texte haben erzählenden, mitteilenden Charakter und können einander verstärken. Deshalb bringen wir Literatur nur in Verbindung mit Bildern heraus und versuchen bildnerischen Werken in ihren Veröffentlichungen entsprechende einführende Beschreibungen beizufügen.
Der Verlag Pi steht unmittelbar mit der Galerie am Pi in Beziehung und somit auch mit der Künstlersiedlung Weißenseifen. Die Dokumentation zum zwanzigsten Symposion in Buchform („Symposion Weißenseifen 1975 – 1995“) gehörte zu einer der ersten Veröffentlichungen, die auf die große Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen des Symposions hinweisen wollte. Daraus entwickelte sich z.B. zwischen dem Autor Seep Jakobs und der Illustratorin Bärbel Busch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit mehreren Veröffentlichungen, wie z.B. die Kurzgeschichtensammlung „Der Lawinenschrank“ - 39 Malheure und „Bin kein Schießer, bin kein Fleischer...“ - 51 Tiergedichte.
Als Roman-Debüt veröffentlichte der Verlag Pi 2005 „Der Kirchenmann“ von Manfred Reuter, das durch mehrere Lesungen in der Region begleitet wurde. In Kooperation mit dem Iatros Verlag in Dienheim bei Oppenheim am Rhein wurde 2006 erstmalig „Der Boden dunkel“ von Ute Bales mit Zeichnungen von Albrecht Klauer-Simonis herausgegeben.
Da sich der Verlag Pi als eigener Geschäftsbereich neben der Galerie am Pi und den Kurstätigkeiten innerhalb der Künstlersiedlung entwickelte, sind Autorinnen und Autoren zu einer eigenständigen Mitarbeit aufgefordert. Somit tritt hier das Prinzip der ProduzentInnen-Verlagstätigkeit in den Vordergrund, die Erstpublikationen für junge AutorInnen und neue bildende KünstlerInnen ermöglicht.
Für neue Projekte und unkonventionelle Publikationsideen sind wir offen. Rufen Sie uns an unter Tel.: 0 65 94 - 883 oder nehmen Sie via Mail Kontakt mit uns auf.